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CFG.News

09.06.2017
Neue Betrugsszenarien Cyber-Kriminalität
08.06.2017
Coface: Großbritannien bleibt attraktiv
06.06.2017
Exporte – IMA Auswärtssitzung in Rostock
29.05.2017
Gefahren durch neue kriminelle Betrugsszenarien
12.05.2017
Studie: Familienunternehmen genießen Vertrauensvorsprung bei Bankenfinanzierung
14.04.2017
Payment Practices Barometer Western Europe 2017
17.02.2017
Angepasstes Gesetz zur Insolvenzanfechtung in Kraft getreten
02.02.2017
Vertrauensschadenversicherung gegen Cyberkriminalität
30.01.2017
Coface rechnet im laufenden Jahr mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent
23.01.2017
Weltweit mehr Insolvenzen

CFG.News

Neue Betrugsszenarien

Wichtige Handlungsempfehlungen zum präventiven Schutz vor Cyber-Kriminellen

Den ausführlichen Artikel aus dem „Niederrhein Manager“ finden Sie hier.

Dieser Artikel steht Ihnen ebenfalls zum Download (PDF) zur Verfügung.

Coface: Großbritannien bleibt attraktiv

Den ausführlichen Artikel aus dem „Coface“-Onlineportal finden Sie hier.

Exporte – IMA Auswärtssitzung in Rostock

Den ausführlichen Artikel aus dem „AGA-Portal“ finden Sie hier.

Gefahren durch neue kriminelle Betrugsszenarien

Vertrauensschadenversicherung gegen Cyberkriminalität

Den ausführlichen Artikel aus dem „Niederrhein Manager“ finden Sie hier.

Studie: Familienunternehmen genießen Vertrauensvorsprung bei Bankenfinanzierung

Den ausführlichen Artikel aus dem „Euler Hermes“-Onlineportal finden Sie hier.

Payment Practices Barometer Western Europe 2017

Den ausführlichen Artikel aus dem „Atradius“-Onlineportal finden Sie hier.

Angepasstes Gesetz zur Insolvenzanfechtung in Kraft getreten

Am Donnerstag, den 16.02.2017 hat die Bundesregierung die Rechtsunsicherheiten beim bestehenden Recht für Insolvenzanfechtungen angepasst. Hintergrund ist, dass die Vorsatzanfechtung gemäß § 133 InsO durch eine weitreichende gesetzliche Formulierung der Voraussetzungen und die zum Teil großzügige verwalterfreundliche Auslegung, von Insolvenzverwaltern sehr weitreichend angewendet werden konnte. So konnten Insolvenzverwalter bereits vor dem Insolvenzantrag vollzogene Zahlungen des insolventen Unternehmens bis zu 10 Jahre rückwirkend zurückfordern.

Durch den neuen Gesetzesentwurf will die Bundesregierung Klagen über "unverhältnismäßige und unkalkulierbare Risiken", die das geltende Insolvenzanfechtungsrecht mit sich bringe, Rechnung tragen. Diese "punktuelle Neujustierung" habe die Zielsetzung, Gläubigern künftig keine Nachteile mehr entstehen zu lassen, wenn sie Schuldnern in der Vergangenheit Zahlungserleichterungen gewährt haben. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Der Anfechtungszeitraum für die Bezahlung von erbrachten Lieferungen und Leistungen (Deckungshandlungen) wird künftig von 10 auf 4 Jahre reduziert.
  • Dabei ist künftig nicht mehr die Kenntnis der "drohenden", sondern die "eingetretene" Zahlungsunfähigkeit relevant, wenn eine sogenannte kongruente Deckung vorlag. Eine kongruente Deckung liegt vor, wenn die Art und Weise der Zahlung den ursprünglich getroffenen Vereinbarungen entsprach.
  • Wurden dem Schuldner Zahlungserleichterungen oder Zahlungsaufschub vom Gläubiger gewährt, wird künftig angenommen, dass eine Kenntnis über die Zahlungsunfähigkeit nicht bestand. Dies bedeutet, dass der Insolvenzverwalter künftig den Gegenbeweis zu erbringen hat.
  • Bargeschäfte sind nur noch anfechtbar, wenn der Gläubiger erkannt hat, dass sein Schuldner unlauter gehandelt hat.
  • Auch Arbeitnehmer sollen künftig besser vor einer Rückforderung des Arbeitsentgeltes geschützt werden. Hier wurde der Zeitraum für das Vorliegen bei Bargeschäften sogar auf bis zu drei Monate festgeschrieben.
  • Anfechtungsansprüche werden künftig erst ab Verzugseintritt verzinst und nicht mehr ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Die oben genannten Neuerungen gelten nur für Insolvenzverfahren, die nach Inkrafttreten des Gesetzes eröffnet werden. Hiervon ausgenommen ist allerdings die Regelung zu den Verzugszinsen. Die neuen Verzugszinsregelungen sollen ab Inkrafttreten des Gesetzes für alle (auch vorher eröffneten) Insolvenzverfahren gelten.

Die Reform stellt einen wahren Meilenstein zur Wiederherstellung des Vertrauens der Gewährung von Lieferantenkrediten dar. Das Gesetz bedarf keiner Zustimmung des Bundesrats. Lediglich durch Einspruch des Bundesrats müsste das Thema nochmals im Vermittlungsausschuss behandelt werden. Sollte der Bundesrat am 10. März 2017 während der Sitzung wie erwartet auf einen Einspruch verzichten, könnte das Gesetz noch diesen März in Kraft treten. Obwohl nun noch abzuwarten bleibt, wie die Gerichte mit den Neuerungen umgehen werden, stehen die Aussichten zu mehr Rechtssicherheit gut.

Digitaler Wandel mit neuen Risiken – Vertrauensschadenversicherung gegen Cyberkriminalität

Wir alle erleben den nicht mehr aufzuhaltenden Wandel ins digitale Zeitalter. Seit der Markteinführung des ersten Iphones im Jahr 2007 verändert sich unsere Welt mit sichtbar zunehmendem Tempo. "Industrie 4.0", "Internet der Dinge", "Fintech", "Smart Home", Drohnen und selbstfahrende Autos sind dabei nur wenige Begrifflichkeiten, die diese neue Zeit charakterisieren.

Neben den nützlichen und komfortablen Auswirkungen der neuen Möglichkeiten auf unser Leben können sich damit aber auch neue, abstrakte und möglicherweise existenzielle Gefahren für Ihr Unternehmen ergeben. Diese Gefahren verwirklichen sich u. a. in Form neuer Betrugsszenarien von außerhalb Ihrer Unternehmung stehenden Dritten. Immer bekannter werdende Schlagworte sind hierbei z. B. "Fake President", "Payment Diversion", "Phishing", oder "Man in the Middle", um nur Einige zu nennen.

In jüngster Vergangenheit gibt es eine enorme Zunahme dieser Betrugsszenarien, die zum Teil immense Schäden für die betroffenen Unternehmen nach sich ziehen.

Prominensteter Fall in jüngster Vergangenheit war sicherlich der "Fake President"-Angriff auf die M-Dax-Unternehmung Leoni mit einem Schaden von etwa 40 Mio. €. Hierbei geben sich Kriminelle als CEO, CFO oder als andere leitende Angestellte des Unternehmens aus und bitten einen verantwortlichen Mitarbeiter, z. B. eine dringende Überweisung auszuführen. Wird der Betrug erkannt, ist das Geld meistens längst über ausländische Konten verschwunden. Aber auch VW muss sich täglich gegen 6.000 Cyber-Attacken in verschiedensten Ausführungen zur Wehr setzen. Kriminelle nutzen u. a. zusammengeschlossene, automatisierte Computerschadprogramme, sog. Botnetzwerke, für eine Vielzahl von weltweiten Phishing-Attacken, Spam oder Online-Betrügereien. Allein das inzwischen stillgelegte Botnetzwerk "Avalanche" soll in 180 Ländern insgesamt Schäden i. H. v. mehreren hundert Millionen Euro verursacht haben. Neue Botnetzwerke stehen schon in den Startlöchern um für weitere Millionenschäden zu sorgen.

Ein zu erkennendes Phänomen ist dabei allerdings auch, dass viele Unternehmen die Gefahren nicht als Gefahren für ihr eigenes Unternehmung identifizieren. Sie halten sich für "zu klein", "zu unbedeutend" oder "zu uninteressant" für die neuartigen Betrügereien oder für durch unternehmenseigene IT-Fachkräfte "sicher geschützt". Zu erkennen ist jedoch auch im Mittelstand ein besorgniserregender Anstieg der Attacken.

IT-Experten unterteilen die Unternehmen in Deutschland nur noch in zwei Arten: "1. Solche die bereits attackiert wurden und 2. solche, die noch attackiert werden."

Die Frage ist, wie sich Unternehmen vor den neuen Gefahren schützen können. Einerseits lassen sich z. B. fest implementierte, interne Vorsichtsmaßnahmen, wie etwa die Einführung eines verpflichtenden Vieraugenprinzips oder klare Regeln zum Öffnen von E-Mail-Anhängen schnell umsetzen. Kommt es trotz der eingeleiteten Vorkehrungen trotzdem zu Schäden, gibt es mit der Vertrauensschadensversicherung eine adäquate Versicherungslösung, um im Fall der Fälle Schäden mit möglicherweise existenziellen Risiken für das eigene Unternehmen zu vermeiden.

Umfasste die klassische Vertrauensschadenversicherung bisher Vermögensschäden aus unerlaubten Handlungen durch eigene Mitarbeiter oder sonstige Vertrauenspersonen ihres Unternehmens, so ist der heutige Versicherungsschutzumfang der neuen Policen um die neuen Betrugsszenarien erweitert. Sie bietet damit einen noch umfänglicheren Schutz gegen die zukünftig größer werdende Bedrohung der Unternehmensliquidität und damit gegen existenziell bedrohliche Schäden für Unternehmen.

Coface rechnet im laufenden Jahr mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent

Der Kreditversicherer Coface rechnet im laufenden Jahr mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent. Dieser leichte Anstieg gegenüber dem Vorjahr (2,5 Prozent) sei vor allem durch die wirtschaftliche Erholung der Schwellenländer bedingt. Zudem befürchtet die Coface eine weitere Verdüsterung des Welthandels durch die Wiederkehr des Protektionismus in den USA. Gleichzeitig sehen die Ökonomen die politischen Risiken dieses Jahr auf einem neuen Rekordhoch. Außerdem, bereiten die politischen Risiken in den europäischen Industrieländern große Sorgen. Vor allem die Schlüsselwahlen rund um den bevorstehenden Brexit sind hier erwähnenswert. Folglich ist der politische Risiko-Index des Versicherers im Laufe des letzten Jahres in Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien im Schnitt um 13 Punkte gestiegen. Bei einem erneuten Schock, dieser Größenordnung, könne sich das Wirtschaftswachstum in Europa sogar um durchschnittlich 0.5 Punkte verlangsamen.

In den Schwellenländern gingen laut Coface die Risiken vor allem von den GUS-Staaten, Nordafrika, sowie dem Mittleren Osten mit der Türkei und Saudi-Arabien aus. Hier spielen vor allem Sicherheitsrisiken wie Terroranschläge und sozialen und politischen Spannungen eine nicht zu verachtende Rolle. -Aber auch die hohe Unternehmensverschuldung stelle ein Problem dar.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Weltweit mehr Insolvenzen

Nachdem etwa sieben Jahre lang die Zahl der Insolvenzen nicht anstieg, sagen Experten dieses Jahr wieder einen Anstieg der Insolvenzen voraus. Laut einem der führenden Kreditversicherer, Euler Hermes, werden die Insolvenzen weltweit um ein Prozent steigen. Obwohl die Weltwirtschaft um etwa 2,8 Prozent wachse, sei das Wachstum dennoch zu klein um den Anstieg an Insolvenzen zu verhindern. Ein unbemerkter Trend zu deutlich steigenden Schäden stünde bevor, so Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Euler Hermes Gruppe. In Deutschland könne man vor allem mit stagnierenden Insolvenzzahlen, dafür aber größeren Einzelschäden und steigenden Exportrisiken rechnen.

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Finanzstruktur- und Versicherungs-Know-How vom Niederrhein

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Wir haben die bilanzneutrale Finanzierungslösung für LED-Projekte

Steigende Strompreise und schwindende Ressourcen - Die Frage des Energieverbrauchs ist auch für viele Unternehmen enorm wichtig geworden und viele Unternehmen rüsten um auf LED-Technik.

Der einmalige Aufwand für den Austausch kann beträchtlich sein. Durch eine Finanzierung der Investition senken Unternehmen sofort ihre Stromkosten und schonen gleichzeitig ihre Liquidität. Häufig ist die Einsparung sogar höher als die Finanzierungsrate.

Mit unserem Partner haben wir eine spezielle Finanzierungslösung für LED-Projekte konzipiert, so dass Sie und Ihr Unternehmen alle steuerlichen Optimierungsoptionen (Bilanzneutralität, 100 % Betriebsausgaben und Amortisation unterhalb der AFA - Zeiten) auch für diese Sonderobjekte ziehen können.

Gerne rechnen wir Ihnen auch Ihre Vorteile aus. Sprechen Sie uns an.

Aktuellen Stresstest haben die deutschen Kreditinstitute „relativ gut gemeistert“

Den aktuellen Stresstest haben die deutschen Kreditinstitute "relativ gut gemeistert". Simuliert wurden ein Basisszenario (Wirtschaftsaufschwung in Europa erwartet) und ein entgegengesetztes Szenario (Berücksichtigung wichtiger systemischer Risiken wie z.B. Verschlechterung Kreditqualität, Unterlassung Bank-Bilanzsanierungen).

Aus den vergangenen Stresstests hat der Bankensektor offensichtlich gelernt und verschiedene Häuser konnten ihre Kapitalbasis signifikant stärken. Im EU Durchschnitt liegt das Kernkapital der Institute bei 13,2%. Im Basisszenario liegt das simulierte Kernkapital durchschnittlich bei 9,4% und im Stressszenario bei 9,2% (Quelle: Stresstestergebnisse der European Banking Authority vom 29.07.2016). Gegenüber dem Stresstest von 2014 haben sich diese Werte um rd. 200 Basispunkte verbessert.

Gerne sprechen wir mit Ihnen über die konkreten Ergebnisse Ihrer Hausbank(en) und zeigen Ihnen mögliche positive oder negative Konsequenzen der Simulationen auf.

Georg Linderoth Mitglied der Geschäftsleitung bei der CFG Finance Solutions

Die CFG wächst weiter auf hohem Niveau. Seit 01.08.16 ist Dipl. Betriebswirt Georg Linderoth Mitglied der Geschäftsleitung der CFG Finance Solutions. Georg Linderoth ist ausgewiesener Experte in der Unternehmensfinanzierung und im Forderungsmanagement. Nach seinem Berufsstart bei der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG wechselte er in den Bankenbereich. Bei der IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf, war er 12 Jahre als Direktor in der Unternehmensfinanzierung verantwortlich tätig. 2012 wechselte er in die Geschäftsführung einer mittelständisch orientierten Factoringgesellschaft. Neben einer langjährigen Branchenerfahrung verfügt er über gute Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und zu Finanzinstituten.
Zukünftig leitet Herr Linderoth gemeinsam mit Herrn Schmitz und Herrn Rüger die CFG Finance Solutions. Darüber hinaus ist er zusätzlich für Beratungsleistungen im Finanzstrukturmanagement und für das Thema Lagerfinanzierung zuständig.
Wir freuen uns sehr, Herrn Linderoth in unserem Team willkommen heißen zu können und sind sicher, dass er mit seinem umfangreichen Wissen und seiner offenen und charismatischen Art zum weiteren Wachstum der CFG Unternehmensgruppe beisteuern wird.

Der Brexit – Frage nach dem Wie?

Spätestens seit die neue Premierministerin des Vereinigten Königreichs, Theresa May, die Absicht ihres Vorgängers unterstrichen hat, dem Votum der Wähler zu folgen ist der Brexit quasi eine beschlossene Sache. Wie genau der Austritt aus der EU jedoch zu Stande kommen soll und wie die Zukunft von Großbritannien und der verbleibenden EU aussieht ist weiterhin unklar. Dies liegt vor allem daran, dass die Briten auch 7 Wochen nach dem Referendum noch kein formales Austrittsgesuch an die EU gestellt haben. Da sich die britische Regierung mit diesem Schritt momentan noch Zeit lassen will, ist noch völlig unklar wann das Land ausscheidet. Klar ist, dass laut Artikel 50 des EU-Vertrages eine Zwei-Jahresfrist nach einem formalen Austrittsgesuch eintritt. Besonders interessant wird die Frage sein wie die zukünftigen Beziehungen des Vereinigten Königreichs mit der EU aussehen. Auch wenn die britische Regierung einen Status wie die Schweiz oder Norwegen anstrebt, wird die Mitgliedschaft in der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) oder eben ein Sonderstatus wie die Schweiz ihn innehält für Großbritannien nicht einfach auszuhandeln sein, da Arbeitnehmerfreizügigkeit oder Zahlungen an die EU politisch in Großbritannien schwer durchzusetzen sind. Auf der anderen Seite hat nicht zuletzt Deutschland ein wirtschaftlich starkes Interesse daran, Handelshemmnisse aus dem Weg zu räumen, um Exporte des Maschinenbaus und der Autoindustrie nicht zu gefährden. Ökonomen sind sich weitestgehend einig, dass mit einem Brexit für das Vereinigte Königreich wie für die EU ökonomische Nachteile einhergehen. Eine Studie von Euler Hermes zeigt, dass Insolvenzen in Deutschland steigen würden. Die Einbußen deutscher Exporteure prognostiziert Euler Hermes auf 7 Mrd. Euro zwischen 2017 und 2019. Insgesamt wären die Niederlande, Irland und Belgien aus der EU die größten Verlierer. Auch bei einem Freihandelsabkommen, ein „light-Szenario“ erwartet Euler Hermes allein für Deutschland einen Verlust von 5 Mrd. Euro. Sobald die Frage nach dem ‚Wie?' geklärt ist, werden die Folgen des Brexit erkennbar werden. Wir halten die Märkte für Sie weiterhin im Blick und informieren Sie umgehend, falls Änderungen in den Policen erforderlich werden.

Die Insolvenzquoten verlaufen konträr zur globalen Wirtschaftslage

Hoffnungsschimmer für das krisengeplagte Europa: Die Insolvenzzahlen sollen laut Euler Hermes und Coface in diesem Jahre um 5% zurückgehen und in 2017 noch einmal um 3% im Vergleich zum Vorjahr sinken (nach 13% in 2015). Dieser Durchschnitt ist dabei keineswegs auf die Stärke einiger weniger Länder zurückzuführen. Länder- und branchenübergreifend stellt Euler Hermes weitere Rückgänge der Insolvenzen fest. Als Gründe hierfür werden zum einen natürliche Aufholeffekte wichtiger Branchen wie der Bauindustrie in Südeuropa und Irland genannt. Zum anderen profitieren Unternehmen von günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, etwa vom leicht steigenden BIP-Wachstum in der Euro-Zone und vom niedrigen Ölpreis. Trotz allgemeiner Rückgänge sind die Unterschiede zwischen den Ländern groß. Dem starken Sinken der Zahlen in Spanien (-10%), Portugal (-9%), Italien (-8%) und Irland (-10%) stehen moderate Rückgänge in Belgien und Frankreich (-3%) und stagnierenden Zahlen in Deutschland, Österreich und Großbritannien gegenüber. Die Analysten zeichnen hier allerdings kein einheitliches Bild. Coface schätzt die Lage für deutsche Unternehmen etwas positiver ein als Euler Hermes. Dies dürfte an der Unsicherheit daran liegen was nach einem Brexit passieren wird. Dagegen prognostiziert Coface für die Länder Mittel- und Osteuropas (MOEL) einen durchschnittlichen Rückgang von ca. 5% mit weiterhin positiven Aussichten. Einzig die Schweiz und Griechenland verzeichnen erhebliche Anstiege bei den Unternehmensinsolvenzen. Dies ist allerdings nicht der einzige Wehmutstropfen. Der Brexit wird sich zweifellos auch in den Insolvenzzahlen widerspiegeln. Auch angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten in China und der schwächelnden USA stehen europäischen exportierenden Unternehmen keine leichten Zeiten bevor. Atradius weist darüber hinaus darauf hin, dass das Niveau an Insolvenzen in der Eurozone noch 66% höher ist als vor der Krise von 2007. Ohnehin sind die starken rückläufigen Zahlen der Unternehmensinsolvenzen fast ausschließlich in Europa zu finden. Der weltweite Trend zeigt deutliche Steigerungen von Insolvenzen. So werden nach 6 aufeinanderfolgenden Jahren rückläufiger Insolvenzzahlen nun wieder mehr Insolvenzen erwartet. Der weltweite Insolvenzindex von Euler Hermes steht in 2016 und 2017 jeweils mit zwei Prozentpunkten im Plus. Besonders Länder in Asien und auch in Südamerika verzeichnen mit zweistelligen Zuwachsraten den größten Anteil am Plus des Index. Die positiven Ergebnisse täuschen also über die weltweite Lage hinweg. Die globale Wirtschaftslage zeigt einfach zu viele Schwächen an vielen Ecken und Kanten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Rating nach IRBA von Kreditinstituten bei der CFG nun möglich

Im Rahmen unseres Finanzstrukturmanagements sind wir dem steigenden Bedarf unserer mittelständischen Mandanten nachgekommen und haben nun direkten Zugriff zu einem Rating-Tool von Kreditinstituten. Das System wird auch von verschiedenen namhaften und systemrelevanten Banken als internes Rating genutzt, entspricht den aufsichtsrechtlichen Erfordernissen und wurde von der Aufsicht für die Verwendung nach IRBA (Internal Ratings-Based Approach) von Kreditinstituten zugelassen.

Bei der Beratung hat dieser direkte Zugang für die durch uns betreuten Unternehmen den Vorteil, dass wir bestehende Bankenratings nun exakt verproben und die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen mit Ihnen gemeinsam simulieren können. Und das vor der Umsetzung von Maßnahmen und ggf. vor der sondierten Ansprache von Kreditinstituten.

Gegenüber einem oft selbst erstellen Programm bietet unser gesicherter Zugang zum Banksystem einen erheblichen Vorteil: Die Ratingergebnisse und die Ergebnisse der Simulationen bieten für Ihr Unternehmen eine wirklich valide Basis für weitere Entscheidungen.

Sprechen Sie uns an! Gerne erläutern wir Ihnen unser Konzept und sprechen auch mit Ihnen offen über Ihr Rating.

Versicherung der Forderungen ausländischer Tochtergesellschaften

Seit vielen Jahren treffen wir auf deutsche Unternehmen, die im Ausland Niederlassungen, Beteiligungen oder Joint Ventures haben. Die Versicherung ausländischer Tochtergesellschaften in einer bestehenden Kreditversicherung war bisher nahezu problemfrei möglich. Über eine Mitversicherung wurde die Tochtergesellschaft in die Kreditversicherung aufgenommen, häufig mit einer separaten Liste für die Kreditlimite. Jetzt wendet sich das Blatt zunehmend. Die Kreditversicherer haben eigene Ländergesellschaften, die ihr eigenes Geschäft generieren wollen müssen. Die Euler Hermes Weltkarte zeigt exemplarisch als weltweit größter Kreditversicherer die Verteilung in der Welt. Coface und Atradius sind ähnlich breit vertreten.


Quelle: http://www.eulerhermes.com/group/Pages/worldwide-presence.aspx

Blau markiert sind die eigenen Ländergesellschaften und grün markiert die Beteiligungen.

Doch es gibt Möglichkeiten für die Versicherung der Forderungsausfälle in den Tochtergesellschaften – je nachdem, wie der Fall gelagert ist:

  • Die Mitversicherung, wie sie bisher praktiziert wurde, ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Bereits mitversicherte Gesellschaften bleiben in der Regel im Bereich der Europäischen Union mitversichert, in anderen Ländern muss die rechtliche Situation im jeweiligen Land geprüft werden, ob das dort erlaubt ist.
  • Die Forderungen der Tochtergesellschaft werden an die Muttergesellschaft verkauft. Damit ist die Muttergesellschaft der Forderungsinhaber und kann die Forderungen in Deutschland versichern. Die Tochter kann alle Handlungen und Erklärungen für die Mutter übernehmen, also Limite verwalten etc. Manchmal ist eine separate Rentabilitätsbetrachtung der Verträge möglich, damit eventuelle Schäden der Tochter nicht den Vertrag der Mutter belastet. Einige Dinge sind hier zu beachten, z.B. wo die Versicherungssteuer anfällt, wie der Forderungskaufvertrag aussehen muss und wo die Schadenanmeldung erfolgen muss. Wir beraten Sie gerne!
  • Wenn die o.g. Möglichkeiten nicht in Betracht kommen, kann ein eigener Vertrag für die Tochtergesellschaft in dem Land installiert werden. Damit Sie, wie von der CFG gewohnt, die besten Konditionen und den besten Service in dem Land erhalten, arbeiten wir mit Keystone in einem Netzwerk professioneller Makler zusammen. Bitte sprechen Sie uns an, ob in dem gewünschten Land ein Korrespondenzmakler ist, mit dem CFG eng zusammenarbeitet und für die Qualität garantieren kann.
  • Sollte Ihre Firmengruppe insgesamt über 250 Mio. EUR versichern- und das in mindestens drei Ländern, kann eine Umstellung der Warenkreditversicherung auf ein internationales Programm mit zentralen Verhandlungen und dezentraler Betreuung erfolgen.

Chancen und Risiken für den Iran

Nach dem vorläufigen Ende des Atom-Konflikts mit dem Iran steht das Land kurz vor der Reintegration in den weltweiten Kapital- und Gütermarkt. Die mit dem Atom-Deal wegfallenden Sanktionen ermöglichen nun wieder Deckungen von Kreditversicherern – allerdings mit Einschränkungen. Zwar prognostizieren die Versicherer ein großes Wachstumspotential, das sich aus dem großen Binnenmarkt und weiterer Erdöl- und Gasexporte ergäbe. So erwartet Euler Hermes in diesem Jahr ein BIP-Wachstum von 3.5% und Coface einen Anstieg von 3.8%, ein deutlicher Unterschied zu den Jahren davor, wo die Wirtschaft nur minimal gewachsen oder gar geschrumpft ist. Außerdem werden laut Coface offiziell mindestens 50 Mrd. Dollar an Investitionen aus dem Ausland erwartet. Um diese generieren zu können, braucht es jedoch noch etwas Zeit. Die Versicherer vergeben bislang äußerst zurückhaltend ihre Deckungen, da politisch wie ökonomisch noch längst nicht alle Hürden aus dem Weg geräumt seien. Denn bereits im nächsten Jahr stehen Parlamentswahlen an, bei der die gemäßigte Regierung deutlich verlieren könnte, falls der wirtschaftliche Aufschwung nicht rechtzeitig einsetzt. Darüber hinaus seien laut Coface einige Sanktionen aus der EU und den USA noch nicht komplett aufgehoben was zu erheblichen Beschränkungen beim Handel führe, da auch Finanzdienstleister mit amerikanischen Muttergesellschaften oder Anteilseigner davon betroffen wären. Im Iran selbst stellen ein schwaches Bankensystem, inflationäre Tendenzen der Währung sowie den notwendigen aber kostspieligen Infrastrukturausbau Irangeschäften vor weitere Herausforderungen. Trotz dieser Risiken erkennt man eine durchweg optimistische Stimmung bei den Versicherern, wenn es darum geht, den Iran als nicht allzu mehr fernen Wachstumsmarkt zu bewerten.

Neue Vorschriften zur Bilanzierung von Leasingverträgen

Am 13. Januar 2016 hat das International Accounting Standards Board (IASB) die neuen Bilanzierungsvorschriften für Leasingverträge veröffentlicht. Der Standard betrifft mit seinen fundamentalen Neuerungen insbesondere Leasingnehmer.
Diese Neuorganisation der Leasingbedingungen bedeutet eine große Änderung in den Bilanzen der Leasingnehmer ab 01.01.2019. Bisher wurde beim ‚Operating Leasing’ – anders als beim ‚Financial Leasing’ - das Leasinggut nicht aktiviert. Lediglich die Kosten für das Leasing tauchten in der Bilanz auf, es kam also einer Miete nahe. Ab 01.01.2019 müssen diese Güter dann aber bilanziert werden, was die Bilanz ‚aufbläht’ und unter anderem Folgen für die Eigenkapitalquote hat. Anlass dieser Neufassung war die mangelnde Transparenz der bilanzierten Güter von Unternehmen. Mit der Ausweisung der Leasinggegenstände wird der Verschuldungsstand eines Unternehmens transparenter.
Erleichterungen gibt es für Leasingverträge mit einer Laufzeit von weniger als 12 Monaten und für Small-Ticket-Leases. Service-Verträge werden ebenfalls nicht als Verbindlichkeit in der Bilanz verbucht.
Dies gilt es in der Zukunft genau zu differenzieren.

Karsten Bahns neuer Geschäftsführer bei CFG Finance

Ass. Jur. Karsten Bahns ist neuer Geschäftsführer bei der CFG Finance GmbH. Das zu den Top-Brokern in Deutschland zählende Unternehmen verstärkt sich damit zu Jahresbeginn hochkarätig und stellt weiter die Weichen für ein fortgesetztes, erfolgreiches Wachstum in der Zukunft. Herr Bahns war zuletzt in leitender Position als einer von fünf deutschlandweit tätigen "Head of Sales Region / Executive" der Euler Hermes Deutschland, Niederlassung der Euler Hermes SA, tätig. In dieser Funktion leitete er die Regionaldirektion West in Köln.

„Mit Karsten Bahns haben wir einen ausgewiesenen Experten für die CFG Finance gewinnen können, auf dessen umfangreiche Expertise wir vertrauen und von dessen langjährigen Branchen-Erfahrungen wir zweifelsohne profitieren werden“, kommentiert Ulrich Gerards, Geschäftsführender Gesellschafter der CFG Finance GmbH, den Neuzugang im Management.

Zukünftig leitet Herr Bahns gemeinsam mit Herrn Ulrich Gerards, Herrn Jürgen Zimmermanns und Herrn Andreas Müller-Paul die Unternehmensgruppe mit Standorten in Mönchengladbach, Wedel bei Hamburg und Mainz. Darüber hinaus ist er zusätzlich für den Vertrieb von Kredit-, Single Risk-, Kautions- und Vertrauensschadenversicherungen sowie für Factoring-Lösungen zuständig- somit für alle Schwerpunktbereiche der CFG Finance.

Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und anschließendem Studium der Rechtswissenschaften in Münster stieg Karsten Bahns 2001 bei der heutigen Euler Hermes Deutschland, Niederlassung der Euler Hermes SA, Hamburg, als Trainee in der Regionaldirektion Köln ein. Seine klassische Vertriebskarriere führte ihn bei Euler Hermes über die Position des „Sales Managers“ zum „Senior Sales Manager“ und anschließend über die Position des „Head of Regional Sales Office/ Geschäftsstellenleiter“ der Geschäftsstelle Dortmund, zur zuletzt ausgeübten Tätigkeit als „Head of Sales Region West/ Leiter der Regionaldirektion West“ in Köln.

Nach fast 15 Jahren stellt sich Karsten Bahns nun einer neuen Herausforderung bei der CFG Finance. „Mit seiner offenen und charismatischen Art passt Karsten Bahns hervorragend in das Team der CFG Finance. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und wünschen ihm viel Erfolg und Freude für seine Arbeit“, so Ulrich Gerards.

Gesetzesentwurf zur Reform des Anfechtungsrechts beschlossen

Aus dem Referentenentwurf wurde nun ein Gesetzesentwurf. Die Möglichkeit zur Anfechtung von Zahlungen durch Insolvenzverwalter bleibt weiterhin bestehen, aber die Handlungen, die eine Anfechtung ermöglichen, wurden eingeschränkt beziehungsweise konkretisiert.
Wichtigster Punkt ist eine Begrenzung der Anfechtungsklagen auf maximal 4 Jahre rückwirkende Forderungen (bisher sind 10 Jahre möglich). Gewährt der Lieferant dem Gläubiger eine Zahlungserleichterung, begründet dies keine Anfechtung. Wenn der Insolvenzverwalter einen Anlass für eine Insolvenzanfechtung sieht, muss er dies beweisen. Bisher musste der Lieferant die Unrechtmäßigkeit der Anfechtung beweisen. Der Gesetzesentwurf bewirkt also eine Beweisumkehr. Ausnahmen sind gravierende Eingriffe durch Vermögensverschiebungen oder ähnliches.

Finanzierungsbaustein Leasing

Unser Ansatz

In den vergangenen Jahren haben wir das Leasinggeschäft konstant weiter entwickelt. Die Möglichkeiten wurden den jeweiligen Bedürfnissen angepasst: saisonale/ nutzungsabhängige Zahlungen, Re-Leasing bereits angeschaffter Güter, GuV-/ steuerwirksame Sonderzahlungen etc. sind möglich.
Investitionen sollten noch bis zum Jahresende 2015 erfolgen (bei Bilanzstichtag 31.12. j.J.), da andernfalls eine Auflösung des Investitionsabzugsbetrages nach §7 EStG droht und damit eine höhere Steuerlast.

Welchen Mehrwert bietet das aktive Leasing-Management der CFG Ihnen als Unternehmer?

  • Wir beraten Sie neutral, da wir als inhabergeführtes Unternehmen keinem Finanzierungspartner gegenüber verpflichtet sind.
  • Wir beurteilen Investment und Finanzierung aus Ihrer Sicht. Hierbei berücksichtigen wir die aktuelle Situation Ihres Unternehmens ebenso wie Ihre Strategien und Visionen. Unser Ziel ist nicht das kurzfristige einmalige Geschäft – unser Denken ist langfristig ausgerichtet.
  • Nach Analyse des Vorhabens definieren wir potenzielle Partner, die aus unserer Erfahrung zu Ihrem Unternehmen, den handelnden Personen und zu Ihrem Vorhaben passen. Die Ansprache erfolgt zielgerichtet und diskret.
  • Nach Auswertung der Angebote präsentieren wir Ihnen das Ergebnis und sprechen eine Handlungsempfehlung an Sie aus. Die Entscheidung treffen Sie.
  • Durch unser aktives Kreditentscheidungsmanagement beschleunigen wir die Reaktionszeiten und forcieren die Bonitätszusage an Ihr Haus.
  • In unserem Netzwerk arbeiten wir ausschließlich mit seriösen und nachhaltig am Mittelstand ausgerichteten Partnern zusammen. Verträge sind ohne versteckte Klauseln. Hierzu zählt insbesondere das partnerschaftliche Verhalten des Partners zum Ablauf des Vertrags (Stichwort „Restwerte“!)
  • Wir begleiten Sie nicht nur in der Analyse- und Entscheidungsphase sondern auf bei der Abwicklung und nach der Umsetzung des aktuellen Vorhabens.

Abdeckung des Anfechtungsrisikos durch Insolvenzverwalter

Lösungen losgelöst vom eigenen Kreditversicherer

Die Anfechtung von Forderungen durch Insolvenzverwalter ist nach wie vor ein wichtiges Thema bei Lieferanten. Bis zu 10 Jahre rückwirkend kann ein Insolvenzverwalter Forderungen anfechten, bei denen der Lieferant einen Informationsvorsprung gegenüber anderen Lieferanten hatte. Gemäß Insolvenzgesetz müssen alle Gläubiger gleichberechtigt behandelt werden. Wenn ein Lieferant z.B. Ratenzahlungen mit dem Abnehmer vereinbart und dies schriftlich mit einem aktuellen Liquiditätsengpass begründet wird, kann der Insolvenzverwalter dies 10 Jahre rückwirkend anfechten. Die Summe der Forderungen übersteigt dann häufig das aktuell bestehende Limit beim Kreditversicherer. Bisher konnte dies im Rahmen einer Anfechtungsversicherung beim bestehenden Kreditversicherer versichert werden- mit unterschiedlichsten Ausprägungen. Wir haben die Möglichkeiten eingehend hinsichtlich der Auswirkungen auf die Kreditversicherung, Ein- und Aushaftungen sowie Übernahme der Rechtsverfolgungskosten analysiert. Zusätzlich gibt es nun Möglichkeiten, unabhängig von einer Kreditversicherung (und einem Limit auf den Abnehmer) das Risiko abzusichern.

Weitreichende Haftung der Auftraggeber für Einhaltung des Mindestlohngesetzes

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland nach dem Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns –Mindestlohngesetz (MiLoG) ein flächendeckender allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn für Arbeitnehmer in Höhe von 8,50 € brutto je Zeitstunde.
Jeder vierte Deusche ist Geringverdiener. Profitieren sollen von dieser Gesetzesänderung Arbeitnehmer aus den Bereichen Spedition, Bau, Fleisch- und Möbelindustrie. Die Bundesregierung geht davon aus, dass bei 3,7 Millionen Arbeitnehmern die Löhne erhöht werden.
Die Einhaltung des Gesetzes obliegt dem Auftraggeber sowie Auftragnehmer und seiner eventuellen Subunternehmern.

Die Versicherer haben unterschiedliche Möglichkeiten geschaffen, die Regressansprüche gegen den Auftraggeber abzusichern:

  • in der Vertrauensschadenversicherung des Auftraggebers werden über eine separate Klausel die Subunternehmen mit eingeschlossen
  • in der Warenkreditversicherung über eine zusätzliche Klausel
  • in der Kautionsversicherung durch Abschluss einer Police durch den Auftragnehmer mit Begünstigung für den Auftraggeber

Verstärkung unseres Teams

Zum 01.07.2015 begrüßen wir Herrn Willi Behm als Verstärkung bei der CFG Finance. Er bringt seine mehrjährige Erfahrung in der Warenkreditversicherung und im Factoring aus seiner erfolgreichen Vertriebstätigkeit bei der Coface mit.
Als Key Account Manager erweitert Herr Behm die bundesweite Präsenz der CFG mit seinem Büro in Mainz. Wir freuen uns sehr, Herrn Behm bei uns willkommen heißen zu können.

Herr Preschel, der ab 1. Juli 2015 unser Finanzstrukturierungsteam verstärkt, war mehr als 15 Jahre erfolgreich als Firmenkundenbetreuer für deutsche Banken tätig. Seine Erfahrungen hieraus bringt er in die CFG Finance Solutions gewinnbringend ein und steht unseren Kunden als kompetenter Ansprechpartner rund um die Passivseite der Bilanz und für die Finanzkommunikation aus unserer Firmenzentrale in Mönchengladbach zur Verfügung. Wir freuen uns, mit Herrn Preschel einen ehemaligen Banker mit exzellentem Netzwerk zu Finanzierungspartnern in unserem Haus willkommen heißen zu können.

Kennzahlen 2014

...der drei großen Versicherer Atradius, Coface und Euler Hermes

Bericht Atradius

Bericht Coface

Bericht Euler Hermes

Branchenzahlen 2014

Factoringumsätze steigen weiter

Die Umsätze der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes e.V. stiegen in 2014 um 10,8 Prozent auf 189,8 Mrd. Euro an. Auf Kundenseite wird Factoring immer beliebter: 18.900 Kunden nutzen bereits die Vorteile des Factorings:

Branchenzahlen 2014

Insolvenzanfechtung

Nach mehreren Fällen im Kundenkreis müssen wir feststellen, dass die Anfechtungen von Insolvenzverwaltern gegenüber Lieferanten deutlich zunehmen.

Erneut verzeichnen wir einen Fall im Mandantenkreis. In diesem Fall übersteigt der angefochtene Forderungsbetrag die bestehende Versicherungssumme um ein Mehrfaches und summiert sich auf einen Betrag von mehreren Millionen EURO.
In dem zu Grunde liegenden Fall wurde unser Mandant mit 5-6 Wochen Überfälligkeit bezahlt. Das war in der Vergangenheit bereits hin und wieder auch so passiert. Unserem Mandaten gegenüber beruft sich der Insolvenzverwalter in seiner Anfechtung auf ein BGH-Urteil, nach dem Zahlungsverzögerungen über 21 Tage nach Fälligkeit eine Zahlungsunfähigkeit dokumentieren. Zudem hätten die Hausbanken im Rahmen ihrer Kontoführung keine Anzeichen einer Zahlungsunfähigkeit erkennen können. Die Anfechtung umfasst alle bezahlten Lieferantenrechnungen ab 01.12.2013 bis zum Insolvenzverfahren im März 2014.

Deshalb möchten wir Sie nochmals auf dieses Risiko hinweisen und Sie kurz auf den aktuellen Stand zu versicherungstechnischen Lösungen zur Anfechtungsproblematik bringen. Grundsätzlich bieten alle Kreditversicherer eine Risikoabsicherung nur für Bestandskunden an. Spezialversicherer können auch "stand-alone"-Lösungen anbieten. Die Ausgestaltung hinsichtlich der Rückdeckung, Höchstentschädigung und der Prämien sind bei allen Versicherern unterschiedlich.

Aus der gegenwärtigen Praxis heraus lässt sich eine Anfechtung nicht sicher ausschließen; Verhaltensgrundsätze können das Risiko nur zukünftig minimieren. Bitte sprechen Sie uns an, falls eine Absicherung gewünscht ist oder wir Ihnen bei der Bewertung von Risiko-/Kosten- u. Leistungsstruktur der jeweiligen Versicherer behilflich sein können.